Fahrrad neu oder gebraucht kaufen

gebrauchtes Fahrrad entpuppt sich als Reinfall

Die Entscheidung ein Fahrrad gebraucht zu kaufen, mag auf den ersten Blick lohnenswert erscheinen. Vor allem, wenn nur ein kleines Budget für die Finanzierung zur Verfügung steht, richtet sich der Blick gern auf den Gebrauchtmarkt. So spricht zwar einiges für den Kauf eines gebrauchten Fahrrads, jedoch gibt es auch einiges zu beachten, damit das vermeintliche Schnäppchen sich nicht als Fehlkauf entpuppt.

Der Preis sollte nicht das einzige Kriterium sein

Wer sich für den Kauf eines gebrauchten Fahrrads interessiert, wird sehr schnell feststellen, dass der Markt sehr unübersichtlich ist. Beim Stöbern durch Kleinanzeigenportale, Facebookgruppen und Zeitungsanzeigen lassen sich ebenso gebrauchte Fahrräder finden wie bei Gebrauchtwarenhändlern, Flohmärkten oder bei Fahrradversteigerungen. Doch auch immer mehr Fachhändler bieten Second-Hand-Fahrräder an. Grundsätzlich gilt beim Fahrradkauf, dass nicht alleine die Optik zählt, sondern es letztlich auf die Sicherheit ankommt. Es ist daher unerlässlich, ein gebrauchtes Rad vor den Kauf intensiv unter die Lupe zu nehmen.

Leider ist der Zustand eines Fahrrads für Laien nicht auf den ersten Blick erkennbar und so kann der Kauf eines gebrauchten Fahrrads durchaus seine Tücken haben. Der Traum vom hochwertigen Fahrrad zum sehr günstigen Preis, bleibt häufig unerfüllt. Gebrauchte Markenfahrräder zu einem fairen Preis zu finden, bedeutet auch, einiges an Zeit und Arbeit in die Suche zu investieren. So gilt es Angebote genau zu prüfen und sich nicht nur auf Optik und Preis zu konzentrieren, sondern vor dem Kauf das zukünftige Fortbewegungsmittel genau zu prüfen. Da dies häufig bei Auktionen und Versteigerungen nicht möglich ist, haftet diesen Varianten des Fahrradkaufs ein sehr hohes Risiko für einen Fehlkauf an.

Mängel und Defekte am gebrauchten Fahrrad

Gebrauchtes hat eine Vorgeschichte

Während man von einem Schnäppchen für 20 Euro auf dem Flohmarkt von Haus aus nicht viel erwarten kann und der Verlust bei einem Fehlkauf noch verkraftbar sein mag, finden sich auch auf dem Markt für Gebrauchträder durchaus Angebote von hochwertigen Rädern. Deren Preis liegt gern im mittleren dreistelligen Bereich liegt und rät daher zur besonders intensiven Prüfung. Ist der erste Eindruck gut und der Besitzer spricht keine Mängel an, so sollte dennoch genauer nachgefragt werden. Wichtig ist nicht nur das Alter des Fahrrads, sondern auch wie viele Kilometer das Rad grob gelaufen ist. Zudem lohnt es sich nachzufragen, wie das Rad bisher genutzt wurde.

Fahrräder, die nur auf gut ausgebauten Radwegen und Straßen genutzt wurden, waren letztlich nicht so hohen Belastungen ausgesetzt, als Räder, die als Lastenfahrrad oder für Touren auf unbefestigtem Gelände genutzt wurden. Auch sollten Käufer sich nicht scheuen zu fragen, wo das Fahrrad geparkt wurde, denn auch Wind und Wetter können das Material schädigen. Auch wer kein Fachmann für Fahrräder ist, erkennt Mängel wie Beulen, Absplitterungen, Rost und co. Viele kleine Schäden weisen darauf hin, dass es sich um ein Unfallfahrrad handelt. Lassen sich sogar Risse im Rahmen feststellen, sollte vom Kauf in jedem Fall Abstand genommen werden. Ebenfalls sollten Bremsleitungen, Felgen, Speichen und die Kette genauer betrachtet werden, denn hier zeigt sich häufig auch Verschleiß oder eine schlechte Pflege.

Der Charme des Neuen

Viele bekommen leuchtende Augen, wenn sie etwas als Erster auspacken dürfen und dies ist auch bei Fahrrädern nicht anders. Ein strahlend sauberer Rahmen, die Ketten, Bremsen und Schaltzüge noch unbenutzt – hier ergibt sich gegenüber dem Gebrauchtrad bereits ein ganz anderes Bild. Auch wenn dieses Gefühl nach mehrmaliger Nutzung nachlässt, ergeben sich aus dem Kauf eines neuen Fahrrades auch anderweitig Vorteile. So muss man sich nicht mit den Problemen auseinandersetzen, die ein Gebrauchtkauf mit sich bringt und profitiert neben der Zeitersparnis von einer professionellen Beratung. Ein kompetenter Ansprechpartner, der sich um all Ihre Wünsche und Fragen kümmert und Ihnen ein Fahrrad ganz nach Ihren Bedürfnissen empfiehlt, ist beim Fahrradkauf unersetzlich. Durch die Gewährleistung beim Händler bekommen Sie dabei auch noch nach dem Kauf Unterstützung und Service, z.B. bei Bestellung und Einbau eines Ersatzteils.

Markenfahrräder vom Händler bieten viele Vorteile

Auf einen Händler zu setzen, macht durchaus Sinn und ist definitiv die sichere Alternative zum Fahrradkauf von privat. Wer bei einem Händler kauft, hat den Vorteil, dass er sich nicht selbst um einen Kaufvertrag kümmern muss. Dieser ist heute immens wichtig, da immer wieder auch Diebesgut bei Privatverkäufen angeboten wird. Angenehm ist es auch, dass bei Händlern nicht nur Fahrräder angeboten werden, sondern auch passendes Zubehör direkt beim Kauf des Fahrrads mitgenommen werden kann. Wer einem Händler sein Vertrauen schenkt, hat auch den Vorteil, dass er direkt einen Ansprechpartner hat, wenn später einmal Reparaturen an dem Fahrrad nötig sind. Wer dennoch lieber auf gut Glück von einer Privatperson ein gebrauchtes Fahrrad kauft, sollte dies nicht ohne Eigentumsnachweis tun und nach dem Kauf eine gute Fahrradwerkstatt konsultieren, die eventuelle vorher nicht sichtbare Mängel behebt. Wer also mit einem guten und sicheren Gefühl sein Traumfahrrad in Empfang nehmen möchte, ist mit dem Kauf eines neuen Markenrads nach Wunsch bei einem Händler bestens beraten. Denn das Ziel sollte sein, möglichst lange etwas von seinem neuen Gefährt zu haben.

Neues Fahrrad beim regionalen Händler kaufen